15. Juli 2015 12:44
Kategorie: Gemeinde, Jugend
Von: Michaela Krebelder

Evas Einsatz in El Salvador


Ergriffen von ihren eigenen Worten und den noch nachschwingenden Eindrücken schilderte Eva Buchetmann am 08.07. ihren missionarischen Einsatz bei Cedeinfa in San Salvador. Die Besucher folgten ihrem lebendigen Vortrag in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen-Gemeinde Ochsenfurt sehr interessiert. Am Ende des Abends gab es auch noch die Möglichkeit Fragen zu stellen. 

Cedeinfa ist eine gemeinnützige, überkonfessionelle Organisation für eine evangelistisch- diakonische Arbeit unter den ärmsten Familien in San Salvador

Daniel Menjivar  hat 2004 zusammen mit seiner Frau Daisy in einem von Bandenkriminalität dominierten Slum in der Hauptstadt San Salvador diese sehr erfolgreiche Straßenkinderarbeit aufgebaut. 

El Salvador ist der kleinste Staat mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Zentralamerika. Flächenmäßig ist er mit dem Bundesland Hessen vergleichbar und  grenzt an Honduras, Guatemala und den Pazifik. Analphabetismus und eine hohe Kriminalitätsrate prägen die spanischsprechenden Menschen in diesem Land. Das Klima ist in der Regenzeit heiß und feucht. In der Trockenzeit hingegen nur heiß. Buchetmann meinte dass man sich daran nicht gewöhnen könne. 

Die gelernte Erzieherin ist 22 Jahre alt und durch ihren Bruder auf diese Organisation aufmerksam geworden. Sie tat es ihm gleich und verbrachte neun Monate in San Salvador. Als Bereicherung für ihren Glauben und ihre persönliche Entwicklung möchte sie diese Zeit nicht missen. Eine Wiederholung schließe sie nicht aus. 

Eva Buchetmann ist eine tolle, junge Frau, die ihren Glauben authentisch lebt. Sie hat ein großes Herz für Kinder und hat die Arbeit in San Salvador sehr genossen.Wie Menschen ganz einfach glücklich zu machen sind, davon war sie beeindruckt. Einen Teil ihres Herzens habe sie dort gelassen. 

Das Ziel von Cedeinfa ist Kindern für ihr Leben eine Perspektive zu geben. Durch Bildung wird es ihnen möglich ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Das Prinzip der zwei Hände, das aus Glaube und Gesellschaft besteht, soll hier greifen. Die Kinder lernen ihre Identität in Jesus Christus kennen und können so eine stabile Persönlichkeit entwickeln. Diese hilft  ihnen dann im  gesellschaftlichen Kontext. Straßenkinder bekommen Bibelwissen,Schulwissen und handwerkliche Fähigkeiten  vermittelt. 

Hauptsächlich leben Jungen auf der Straße, die zum größten Teil auch drogenabhängig sind. Ihnen wird durch Cedeinfa ein Stück Geborgenheit gegeben. Medizinische Versorgung, ein Schlafplatz, angemessene Ernährung, Gemeinschaft mit  Spiel und Spaß ergänzen das Hilfsprogramm. Die Regierung ist dankbar für diese Arbeit.

 

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