16. März 2016 16:10
Kategorie: Gemeinde
Von: Michaela Krebelder

Vortrag: Herausforderung Islam


Am 24.02.2016 hatten wir Nassim Ben Iman als Referenten eingeladen zum Thema: "Herausforderung Islam: Warum ich Christ geworden bin?"

„Dass Menschen von Jesus dauerhaft verändert werden“ das war für Nassim Ben Iman die überzeugende Motivation sich mit Jesus zu beschäftigen, nach ihm zu fragen und ihn zu suchen. Jesus befreit dauerhaft von Süchten, Charakterschwächen, Sünden und Unzulänglichkeiten in revolutionärer Art und Weise.

Ein Pseudonym dient der Verschleierung der Identität. Im Fall von Nassim Ben Iman schützt diese Maßnahme sein Leben. Er ist Konvertit und das klassische islamische Recht,  bedroht die Konversion vom Islam zu einer anderen Religionsgemeinschaft,  mit der Todesstrafe. Er wurde 1971 in einem arabischen Land als Moslem geboren und konvertierte mit 17 Jahren zum Christentum.

 

Den Verlust seiner Familie hat er demzufolge als emotionalen Zerbruch erlebt.
Nassim Ben Iman ist Hauptprediger der charismatischen-neupfingstlichen Gemeinde Arche Neuenstadt und Sprecher der Initiative 1683.
Er hält Vorträge in Kirchen, wo er den Islam als nicht, mit den christlichen Werten vereinbar darstellt.

 

Nassim Ben Iman sieht die Pressefreiheit und die Demokratie in Deutschland längst unterhöhlt. Selbst bei brisanten Themen wurde früher bei Maischberger, Jauch und Lanz in sauberem, ausgewogenem, journalistischem Verhältnis diskutiert. Heute wird auch hier manipuliert. Der Islam wird auf Kosten der Wahrheit verharmlost. Berichte über islamische Familien beispielsweise  werden in öffentlichen Medien idyllisch, harmonisch  und unrealistisch gezeigt. Der Dschihad wird lediglich als feste Herzenshaltung dargestellt.

Fakten werden in der Öffentlichkeit verharmlost und auch säkularisierte Moslems sind uninformiert und unterstützen durch ihre Inkonsequenz dieses Bild des Islam. Der Koran ist eine Herausforderung und in seinem Inhalt keinesfalls gewaltfrei. Zu unterscheiden ist zwischen dem Islam als Religion und der islamischen Kultur.
Der Islam wird als friedliche, tolerante Religion bezeichnet, hält aber den Vergleichen mit dem Christentum überhaupt nicht stand.

Jesus benutzte keine Waffen und übte auch keine Gewalt aus. Die meisten Opfer der islamistischen Extremisten sind Moslems. Moslemische Flüchtlinge sind Opfer. Durch den Extremismus kommen säkularisierte Moslems in eine kritische Haltung und hinterfragen ihre Religion.

Nassim Ben Iman vergleicht zwei ähnliche Beispiele aus dem Koran und der Bibel. Der Ehebrecherin begegnet Jesus in liebevoller Vergebung. Im Koran wird diese Frau, die  dann auch noch schwanger war, nachdem sie ihr Kind genährt und entwöhnt hatte, gesteinigt. Hier gab es keinen Raum für Vergebung und Heilung.

In humorvoller Art und Weise schildert Nassim Ben Iman auch seine ersten Eindrücke in Deutschland. Erzählt wurde ihm als Kind, dass es in Deutschland immer kalt sei und dass es dort nur Christen gäbe. Er wunderte sich später über Christen, die dann zu echten Christen wurden. Dass in einem so reichen Land wie Deutschland, so wenig Stoff für Bekleidung zur Verfügung steht, konnte er auch nicht verstehen. Ihm fielen die vielen kurzen Kleider und die bauchfreien Oberteile auf. 
Deutschland war für Nassim Ben Iman eine klimatische und gesellschaftliche Herausforderung. Das Klima empfand er in jeder Beziehung als unterkühlt.